Einsatz: Brand eines Vereinsheimes

Datum:
15.08.2007 gegen 22:30
Melderdurchsage:
Vollbrand eines Vereinsheimes in Hüttenberg
Einsatz:
War auf dem 1. Fahrzeug (HLF) und Wassertruppmann. Auf der Hinfahrt habe ich den Jungs geholfen ihre PAs anzuziehen. Als wir ankamen sah es “angeblich” nicht so schlimm aus. Doch als ich aus dem Fenster geguckt hab, stand die Hütte total in Flammen und hinten ist etwas explodiert. Auf jeden Fall habe ich erst mit geholfen die PAs fertig zu machen und dann mind 200m B-Schlauch mit der Haspel im Dunkeln quer über die Wiese abgerollt. Nachher stellte sich heraus, das oben am Gebäude noch ein Gastank ist, welcher gekühlt werden muss, und uns ging das Wasser aus, da die Verbindung von unten noch nicht stand. Somit sind wir dann nochmal mit dem HLF in den Ort gefahren und haben am erst möglichen Hydranten den Tank voll gemacht. Ich habe dabei Straße gesperrt und musste feststellen wieviel Leute voll sind und trotzdem Auto fahren (An dem Tag war Kirmes 😉 ). Als wir zurück kamen, wurde weiter gelöscht. Ich habe derweil Bilder gemacht als Kamerakind ^^ und bei den Nachlöscharbeiten geholfen. Nach 3-4 Stunden sind wir dann abgerückt.
Sonstiges:
War wie oben beschrieben nicht ganz ohne, da ein Gastank ganz in der Nähe stand. Zudem war es spät und dunkel ^^. Die Aktion mit dem Nachtanken war zwar ganz interessant, aber hätte im schlimmsten Fall leben kosten können, wenn es da oben brenzlig geworden wäre! Info an mich selbst: Eine Helmlampe wäre für solche Einsätze nicht schlecht !
Zeitungsartikel: unten

Defekt verursacht Brand

15.08.2007

Hüttenberg. (red). Ein technischer Defekt hat “mit großer Wahrscheinlichkeit” den Brand ausgelöst, der in der Nacht zum Sonntag das Vereinsheim der Ortsgruppe Hüttenberg im Verein für Deutsche Schäferhunde in Schutt und Asche gelegt hatte (wir berichteten). Das teilte gestern die Polizei mit. Der zu Beginn der Ermittlungen entstandene Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung habe nach umfangreichen Ermittlungen vor Ort ausgeräumt werden können. Experten der Kriminalpolizei in Wiesbaden hatten in langwieriger Kleinarbeit die Brandstelle untersucht und waren zu dem Schluss gelangt, dass niemand gewaltsam in das Vereinsheim eingedrungen ist oder das Gebäude von außen angezündet hat. Auch eine fahrlässige Brandstiftung schließt die Polizei nun aus. Brandursache sei höchstwahrscheinlich ein technischer Defekt, der im direkten Zusammenhang mit einem älteren Kühlschrank stehe, der mit Propangas betrieben worden ist. Der bei dem Feuer im Vereinsheim der Hundefreunde entstandene Sachschaden liegt aus polizeilicher Sicht bei zirka 40 000 bis 50 000 Euro.

Quelle: http://wnz.de/main.php?ses_viewmode=37&dir=3&content_id=313050

Vereinsheim
(Bild wurde selbstgemacht)

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